STRATHISLA

THE AGE MATTERS

Je älter, desto besser – so die landläufige und etwas einseitige Meinung zur Qualitätsbestimmung eines Whiskys. Ganz so stimmt dies nicht. Es kommt nicht allein darauf an, einen Whisky jahrzehntelang in einem Fass vor sich hin reifen zu lassen. Entscheidend ist es, genau den richtigen Zeitpunkt abzupassen, bei dem der Whisky die für ihn gewünschten und kennzeichnenden Charaktereigenschaften erreicht hat.

Aber natürlich spielt das Alter, beziehungsweise die Reifung eines Whiskys, eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Geschmacks und des Aromas. Die Vielfältigkeit der im Whisky vorhandenen Aromen rührt hauptsächlich aus seiner Lagerung im Eichenfass – und da gilt: Je länger der Reifungsprozess im Fass, desto komplexer kann der Whisky sein.

Für den überwältigenden Teil aller Verbraucher stellt das Alter ein entscheidendes Qualitätskriterium dar. Die meisten glauben, „Je älter, desto besser“ und achten bei Kauf eines Whiskys ganz klar auch auf das Alter.

Dabei kennen allerdings die Wenigsten die wahre Bedeutung der Altersangaben auf Whiskyflaschen. Laut einer Verbraucherumfrage glauben die meisten Käufer, das angegebene Alter sei ein Durchschnittswert oder aber die Angabe würde sich auf den ältesten Whisky in der Flasche beziehen. Die wenigsten Verbraucher wissen, dass sich die Altersangabe auf den jüngsten verwendeten Whisky bezieht. Mit anderen Worten: Es sind oft auch deutlich ältere und somit auch komplexere Whiskys für das Blenden verwendet worden. Gut zu wissen.

Das Unternehmen Pernod Ricard Deutschland setzt das Kampagnenlogo „Guaranteed Age Whisky“ in sämtlichen Werbe- und PR-Maßnahmen ein, um Konsumenten auf die Altersangabe seiner Scotch Whiskys aufmerksam zu machen. Der Verbraucher, der immer mehr Transparenz und Authentizität von Markenherstellern erwartet, sollte auch über das entsprechende Hintergrundwissen verfügen, so das Unternehmenscredo. Nur so lässt sich der Wert des gekauften Produktes auch korrekt einordnen – und mit noch besserem Gefühl genießen.