Die Obsession der Exzellenz, von Anfang an

Seit über zwei Jahrhunderten setzt das 1811 gegründete Champagnerhaus Perrier-Jouët in Epernay auf absolute Perfektion und höchste Qualität. Die 78 ha eigenen Weingärten befinden sich fast ausschließlich in Gran Cru Lagen. 1847 beschließt Perrier-Jouët, den Zuckergehalt in seinen Cuvées drastisch zu senken, damit sich die Feinheit der Assemblage voll entfalten kann. Es ist die "Wiedergeburt" des Champagners und die Sternstunde der ersten wahren Cuvée Brut de Champagne. Charles Perrier, der Sohn des Unternehmensgründers Nicolas Perrier und seine Nachfolger brachten das Haus sogar mehrmals an den Rand des Ruins, weil sie sich – auch infolge der Reblausinvasion - 1879, 1882, 1902, 1908 und 1910 weigerten, Cuvées zuzubereiten, da die Qualität der geernteten Trauben den Ansprüchen von Perrier-Jouët Grand Brut nicht gerecht werden konnte.

Hervé Deschamps
Hervé Deschamps, der 7. Kellermeister seit 1811

Anmut und Eleganz, die Grundsteine des Perrier-Jouët-Stils

Täglich widmet sich der Chef de Cave, Kellermeister Hervé Deschamps der Pflege des Erbes, das ihm seine sechs Vorgänger seit dem Jahre 1811 hinterlassen haben. Seit über zweihundert Jahren verkörpert der Perrier-Jouët-Stil Anmut und Eleganz, sowohl bei den Non-Vintage-Champagnern als auch bei den Presigecuvées der Belle Epoque.

Die Fruchtigkeit des Pinot Meunier (Schwarzriesling) vereint die Fülle der Pinot Noirs mit der zarten Eleganz der Chardonnay-Trauben zu einer harmonischen Champagnercuvée. Hervé Deschamps versucht dabei dem Wein gleichermaßen Kraft, Fruchtigkeit und Struktur zu verleihen. Kreativ wie ein Künstler arbeitet Hervé Deschamps ohne jegliche Vorassemblage. Jede Cru wird zunächst getrennt in kleinen Tanks behandelt und danach in einem Arbeitsgang zu der jeweiligen Cuvée vereint. Hervé Deschamps spürt intuitiv, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.