Geschichte

1805

Die erfolgreiche Geschichte begann am 6. Juli 1805 in Karlsbad, einem bekannten Kurort im Westen Tschechiens. Der Apotheker Josef Vitus Becher experimentiert mit Kräutern, aromatischen Ölen und Alkohol und entwickelt den heute beliebten Original Karlsbader Becherovka.

1807

Unter dem damaligen Namen „Englischer Becherbitter“ verkauft der Apotheker die selbstentwickelte Kräutertinktur als Magentropfen in seiner Apotheke.

1810

Das Produkt findet schnell hohen Anklang bei den Kurgästen und wird in Folge dessen nur wenige Jahre später in „Original Karlsbader Becherbitter“ umgetauft und als Kräuterlikör in großen Mengen abgefüllt. Anfangs erlangt Becherovka vor allem in Österreich und Ungarn große Beliebtheit, die in den folgenden Jahrzehnten länderübergreifend zunimmt.

1840

Kurz vor seinem Tod übergibt Josef Vitus Becher das erfolgreich aufgezogene Geschäft an seinen Sohn Jan Becher, der die Produktion in den folgenden Jahren zu einem modernen Unternehmen ausbaut.

1867

Im Zuge dessen lässt Jan Becher eine neue Fabrik errichten, in welcher Becherovka Original erstmals in die heute bekannten charakteristischen Flaschen abgefüllt wird. Über Generationen hinweg werden neue Familienmitglieder in das Unternehmen eingewiesen, die dank traditionsnaher Modernisierung ein Markenprodukt mit Charakter entwickeln und den Becherbitter nach dem Ersten Weltkrieg offiziell in „Becherovka“ umtaufen.

1939

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird erstmals eine Frau in die Familientradition eingeführt. Hedda Becher übernimmt als erste und letzte Erbin die Spitze des Unternehmens und kämpft vergeblich gegen die Enteignung der Familie als Folge des Krieges. Nach 57 Jahren wird der Familienkonzern zum Staatsunternehmen.

1997

erfolgt die Privatisierung der AG und Übernahme durch das Spirituosen-Unternehmen Pernod Ricard. Als fester Bestandteil der Pernod Ricard Gruppe expandiert Becherovka auf inländischen und ausländischen Märkten und wird heutzutage in 35 Ländern mit großer Beliebtheit getrunken.