Die Branntweinproduktion in Armenien geht auf das Jahr 1887 zurück, als der Kaufmann Nerses Tairyants die Landesweit erste Kombination aus Weingut und Destillerie am Standort der ehemaligen Festung von Yerevan erbaute. Der Betrieb war mit zwei traditionellen, für Charentais typischen Schnapsbrennern ausgestattet und der Alkohol wurde mittels der klassisch-französischen Methode destilliert. Diese Methode verlangte nach entsprechendem Werkzeug für den Alterungsprozess des Branntweines, während es sich bei den anderen Branntweinproduktionsstätten in Armenien lediglich um Handwerkbetriebe handelte.

1899 wurde der Betrieb von „Shustov & Sons“, einem berühmten russischen Industrieunternehmen übernommen. Diese Übernahme ermöglichte die Belieferung des russischen Gerichts, was der Marke in diesen Zeiten Bekanntheit verschaffte. Die einzelnen ARARAT Qualitäten erhielten fortan Auszeichnungen im Rahmen unterschiedlichster internationaler Messen.

1920, während der Nationalisierung aller Wein- und Branntweinproduktionen, gehörte Yerevans Betrieb zum ersten Unternehmen, welches vom Staat nationalisiert wurde.

1953 wurde der Betrieb in „Yerevan Brandy Company“ unbenannt, der bis heute die die legendären armenischen ARARAT Brandys herstellt.